Max der Uristier wird nach Uri transportiert. Ich habe die Reise vom Muni vom Anfang bis Ende verfolgt. Deshalb habe ich den erfahrenen Chauffeur Roman auf der anspruchsvollen Fahrt durch die Schweiz begleitet.
Nach mehreren Wochen Aufbau, einem Wochenende ESAF und einem strengen Abbau zügelt Max der Uristier in den Kanton Uri.
Am Donnerstagabend wurden die drei Schwertransporte von den Elementen des Holzstiers durchgeführt. 20 Minuten begleitete den erfahrenen Chauffeur Roman, genannt Lippsch, auf der aufregenden Fahrt.
Hochkonzentriert: Axenstrasse ist am anspruchsvollsten
Die Fahrt dauert etwa 2,5 Stunden und führt von Mollis durch den Uetliberg und dann über die Axenstrasse. Für Chauffeur Roman ist es eine aussergewöhnliche Mission: «Trotzdem bin ich jede Sekunde hoch konzentriert.» Der 30-Jährige ist noch nie in einen Sekundenschlaf verfallen. Er beweist sein Können während der ganzen Fahrt. Die Axenstrasse sei mental am anspruchsvollsten: «Man muss sich stark auf den Gegenverkehr und dann auch noch auf seine restliche Umgebung konzentrieren», sagt Roman.

Die drei Chauffeure Roman, Sven und Jost achten während der ganzen Fahrt aufmerksam aufeinander. Peter Wipfli, der Chef der Firma, fährt entweder vorne oder hinten an der Karawane. Er sperrt den Verkehr und informiert die Chauffeure laufend per Funk über die Situation. Das Team der Firma Wipfli sei sehr familiär. «Wir haben einen tollen Zusammenhalt», sagt Roman.
Die breiteste Ladung ist auf dem Lastwagen von Sven: rund vier Meter breit. Hinten drauf haben sie etwa 15 bis 20 Tonnen Gewicht. Wind und Wetter würden da kaum Probleme machen, sagt Roman.
Auto überholt rechts über Pannenstreifen: Roman bleibt ruhig
«Es ist wichtig, sehr vorausschauend zu fahren», sagt Roman. So könne er jederzeit schnell reagieren. Manchmal gibt es nämlich auch brenzlige Situationen. Auf der Autobahn E41 überholt uns ein Tessinerauto von rechts über den Pannenstreifen. Roman hat das Auto gesehen und konnte sofort reagieren. «In solchen Situationen bleibe ich ruhig», sagt Roman.
Der 30-Jährige ist seit mehr als acht Jahren Lastwagenfahrer und fährt nach Holland, Belgien, Italien und in viele andere Länder: «Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, ich mache es unglaublich gerne.» Ausserdem freut sich Roman darüber, ein Teil der Arbeit, rund um den Max den Uristier zu sein. «Die ganze Schweiz redet vom Muni und ich darf ihn fahren», sagt Roman.
«Die ganze Schweiz redet vom Muni und ich darf ihn fahren.»
Wipfli war sehr zufrieden mit dem Schwertransport: «Es ist alles wie gewünscht verlaufen», sagt er. Die Firma wird auch die Transporte von Erstfeld nach Andermatt planen und durchführen. Diese sollten laut dem «Verein Max der Uristier» noch vor Wintereinbruch stattfinden.
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